Von Privilegien und Aufgaben

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Europa hat gewählt, wir haben gewählt und glücklicherweise ist – auch wenn mir die Zahlen aus meinem Bundesland Brandenburg Angst machen – der große Rechtsruck ausgeblieben.

Bleibt also die Chance, eine vielfältige, tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft zu gestalten – auf der großen europäischen Ebene und auf der kleinen lokalen Ebene, auf der wir uns einsetzen.

Ich bin dankbar, in Europa geboren zu sein und leben zu dürfen – und für die vielen Privilegien, die ich hierdurch habe: So kann ich ohne Visum durch ganz Europa reisen, habe von Krieg bisher nur in Erzählungen und den Nachrichten etwas gehört und darf meine Religion frei ausüben.

Das ist wundervoll – und es ist für eine Aufgabe. Nicht die Aufgabe, diese Privilegien für mich zu verteidigen (wie sie viele, die Europa noch mehr abschotten wollen, missverstehen) sondern die Aufgabe, dafür zu kämpfen, dass so viele Menschen auf dieser Welt wie möglich, ähnliche Privilegien bekommen. Dass so viele Menschen wie möglich – am besten alle – in Frieden, Sicherheit und Freiheit leben dürfen, das ist mein Traum von Europa und von dieser Welt.

Und mit der Arbeit, die wir ganz konkret vor Ort für und mit Geflüchteten machen, tragen wir einen kleinen Teil dazu bei, dass dieser Traum sich realisieren kann.

Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

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